Geplante Fusion der Volksbanken Müllheim und Breisgau-Süd rückt näher

In einem Pressegespräch informierten die Vorstände Norbert Lange von der Volksbank Müllheim und Jörg Dehler von der Volksbank Breisgau-Süd von dem aktuellen Stand der Fusionsverhandlungen. Norbert Lange informierte zuerst über die grundsätzlich positive Stimmung während der bisherigen Fusionsverhandlungen, welche sich durch jede Ebene durchgängig gezeigt haben. Bei beiden Banken wurden bereits im Vorfeld auf den letzten Vertreterversammlungen Informationen ausgegeben. Der jeweilige Aufsichtsrat hat die Vorstände mit den Fusionsverhandlungen beauftragt. Natürlich betonen beide Vorstände, dass zwar verhandelt wird und ein ganz klarer Ablauf bereits festgelegt wurde, es aber immer noch der Zustimmung der jeweiligen Vertreter der Bank bedarf. Jörg Dehler gab einen Ausblick, wie die Fusion von statten gehen kann. Der Zeitplan ist so festgelegt, dass bei beiden Banken Mitte April nächsten Jahres die Vertreterversammlungen stattfinden sollen, bei den der Jahresabschluss für 2017 genehmigt und natürlich die geplante Fusion der beiden Häuser die Vertreter beschlossen werden soll. Der Fahrplan ist sportlich, denn bereits Mitte Juni soll die technische Fusion stattfinden, sodass per 30. Juni 2018 die Fusion vollzogen sein wird. Es entsteht eine Volksbank mit knapp 82.000 Kunden, um 39.000 Mitglieder, 300 Mitarbeiter an 23 Standorten, einer Bilanzsumme von knapp 1,8 Mrd. Euro und einer Eigenkapitalausstattung von rund 215 Mio Euro. Das gibt Spielraum für weiteres Wachstum.

Gleich Vorneweg wurde der neue Vierer-Vorstand vorgestellt: Norbert Lange Vorstandsvorsitzender mit dem Geschäftsfeld Privatkunden, Jörg Dehler stellvertretender Vorstandsvorsitzender Geschäftsfeld Steuerung, Matthias Engist Vorstandsmitglied Geschäftsfeld Firmenkunden und Karin Ortlieb Vorstandsmitglied Geschäftsfeld Produktion. Der Name der neuen Bank ist Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG, welcher ein klares Bekenntnis zu unserer Region signalisieren soll. Sitz der Verwaltung ist in Eschbach, Hauptstellen sind in Bad Krozingen sowie in Müllheim, der juristische Sitz ist in Breisach. Fusionsbedingte Kündigungen wird es keine geben. Über eine Zeitachse von rund fünf Jahren wird sich natürlich über eine natürliche altersbedingte Fluktuation entsprechende Synergien ergeben. Die Mitglieder der Bank werden auch zukünftig durch ihre Vertreter repräsentiert. Zu erledigende Hausaufgaben sind noch die gemeinsamen Kontonummern, Bankleitzahl, Onlinebanking sowie URL. Alles in allem ist festzuhalten, dass beiden Banken auf Augenhöhe verhandeln und aus einer jeweils gesunden Struktur die Fusion anstreben. Mit Vollendung der Fusion rangiert dann die Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG im Bundesvergleich auf Rang 106. der Volksbanken und auf Rang 20. in Baden-Württemberg.