Ein gutes Jahr 2016 für die Raiffeisenbank Kaiserstuhl

Die diesjährige Generalversammlung der Raiffeisenbank Kaiserstuhl fand im Genussatelier der Winzergenossenschaft Oberbergen statt.

Aufsichtsratsvorsitzender Volker Weisenhorn begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste. Vorstand Ulrich Wild erläuterte in seinem Bericht die wirtschaftlichen Umfelder sowie die Entwicklung der Raiffeisenbank im Speziellen. Wild bestätigt in seinem Bericht den Kunden und Mitgliedern, dass die Kreditnachfrage hoch bleibt und ein wesentlicher Treiber des Erfolgs darstellt. Nicht ohne Grund bekam die Raiffeisenbank vor Kurzem den Titel „Beste Fördermittelbank 2016“. Was das Geschäftsmodell bei der täglichen Arbeit belastet, ist die Regulatorik. Am Ende seiner Ausführungen gab er noch einen positiven Ausblick für 2017 und dankte Wild nochmal allen Mitarbeitern, den Mitgliedern und allen Kollegen im Vorstand und Aufsichtsrat. Im Anschluss berichtete Vorstand Michael Hettich dann zuerst über die Entwicklung des Raiffeisenmarktes im Jahr 2016. Der Jahresumsatz lag bei 3,4 Mio. Euro weit über Vorjahr. Der Warenbestand liegt unter Vorjahresniveau. Das Rohergebnis des Marktes konnte um 14 TEuro nochmals gesteigert werden. Aufgrund Sicherheitsanforderungen wurde in ein neues Hochregallager investiert. Hettich ging dann auf die Entwicklungen im Jahr 2016 der Raiffeisenbank ein. Die Bilanzsumme wuchs um 4,5 % an. Das Kundenkreditvolumen liegt jetzt bei 164 Mio. Euro. Die Mitarbeiter haben im letzten Jahr 278 Kredite mit einem Volumen von 25 Mio. Euro beraten und bearbeitet. Das Eigenkapital konnte um weitere 12,8 % gestärkt werden. Das Provisionsergebnis liegt etwas über Vorjahr bei 912 TEuro. Die Personalaufwendungen haben sich um 12 TEuro leicht erhöht. Aufgrund Kostenoptimierung wurden die Verwaltungsaufwendungen nochmals deutlich gesenkt. Nach Bildung von Rücklagen und Abzug der Steuern liegt der Bilanzgewinn in Höhe von 125 TEuro auf Vorjahresniveau. Dies Ergebnis ermöglicht es der Bank, eine Dividende von 5,75 Prozent auszuschütten. Die Raiffeisenbank Kaiserstuhl wird überdurchschnittlich weiterwachsen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Volker Weisenhorn hat nach seinem Bericht die Ergebnisverwendung vorgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von rund 170 TEUR wird nach Zuführung in die Rücklagen in Höhe von 45 TEUR, gesetzliche Rücklagen von weiteren 67 TEUR, zur Dividendenausschüttung in Höhe von 5,75 % von rund 57 TEUR wie im Vorjahr verwendet. Die Entlastungen des Vorstandes und Aufsichtsrates wurden von Erwin Vogel, Geschäftsführer der WG Oberbergen als Hausherr, durchgeführt und erfolgten einstimmig. Turnusmäßig wurden nach drei Jahren erneut Werner Räpple, Bernhard Schies, Hubert Weisenhorn und Gottfried Wetter von der Versammlung in den Aufsichtsrat wiedergewählt. Rolf Hofschneider scheidet nach 27 Jahren als Aufsichtsrat altershalber aus. Als neues Aufsichtsratsmitglied wird Sandor Kiss, Geschäftsführer der Sweetware vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Im Anschluss wurden alle Anwesenden zum Essen eingeladen, welches die Köpfers Steinbuck lieferte. Den Service übernahmen Mitarbeiter der Bank.